Heilsames Visualisieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich einen grünen Zweig

im Herzen trage,

wird sich ein Singvogel

darauf niederlassen.

 

-Chinesisches Sprichwort-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben findet immer einen Weg - 2020 in unserem

                                       Garten

 

 

Gedanken, Vorstellungen und innere Bilder in Verbindung mit den Gefühlen, die sie in uns auslösen, haben tatsächlich einen starken Einfluss auf unser gesamtes Erleben, unsere Entwicklung und unsere Gesundheit. Dies kann man sich zunutze machen, um Heilung und Fortschritt ins Leben zu integrieren.

Die Technik des Visualisierens, also des bildhaften Vorstellens von Situationen, Zuständen oder Veränderungen, hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung in der Psychologie gewonnen und wird in zunehmendem Maße in Therapiesitzungen und in der psychosomatischen Medizin eingesetzt.

Gerade in Krisenzeiten, die jedes menschliche Leben mehr oder weniger durchläuft, können wir auf unsere ureigenen Ressourcen, in Form von wohltuenden Bildern und den dazu gehörenden Gefühlen zurückgreifen, um wieder Hoffnung zu schöpfen, Kraft und Energie zu tanken und getröstet zu werden.

Innere Bilder sind um ein Vielfaches wirksamer als Worte es je sein können. Sie sind die ältesten und tiefsten Informationen, die wir für unsere Veränderung und Genesung nutzen können.

Im Zustand der Tiefenentspannung kann man relativ leicht in Kontakt mit den ureigenen inneren Kraftbildern gelangen :

 

Bildern der Entspannung, der Ruhe und des Kraft-Schöpfens

Bildern der Zuversicht, der Hoffnung und Versöhnung

Bildern der Lebensvisionen und Ausrichtung auf ein Ziel

Bildern der Überwindung unbrauchbarer Eigenschaften

Bildern der Liebe zu sich selbst und anderen Menschen

Bildern der Suche, des Sich-Öffnens und Findens

und viele andere mehr

 

 

 

 

Neuesten Hirnforschungen zufolge denkt der Mensch im Schnitt 50.000 bis 60.000 Gedanken pro Tag – mehr als zwei Drittel davon sind im Durchschnitt negativ geprägte Gedanken und Gedankenschleifen, die sich ständig wiederholen. Negative Gedanken wirken lähmend und auf Dauer krankmachend. Sie belasten, nehmen jegliche Lebensfreude, rauben den Schlaf und verzerren die Sicht auf die Realität. Viele dieser Gedanken bleiben unbewusst. Sie sprudeln einfach empor, wie Wasser aus einem Springbrunnen und erzeugen negative Emotionen wie Angst, Wut, Groll, Misstrauen, Nervosität, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit u.v.m., die man sich zunächst nicht erklären kann.

Auf lange Sicht lebt der Mensch im „Negativ-Modus“ und wundert sich, warum Unwohlsein bis Krankheit, depressive Verstimmung bis Burnout, Selbstzweifel bis Selbstsabotage, Pessimismus bis Misserfolg, soziale Ängste und Süchte, u.v.m. sein Leben bestimmen.

Häufig wird deshalb empfohlen, die negativen Gedanken durch Positive zu ersetzen. Das klingt in der Theorie super, funktioniert in der Praxis meistens jedoch nicht so gut, denn man hat viel weniger bewussten Einfluss auf den Gedankenfluss als man glaubt. Der Verstand ist wie ein freches Kind. Je mehr man ihm sagt, was es etwas unterlassen soll, desto mehr Spaß macht es ihm, genau das zu tun.

Aus den neuesten Ergebnissen der weltweiten Hirnforschung sind nun Selbsthilfe-Methoden entwickelt worden, die ein „Umpolen“ auf eine positiv geprägte Denkweise möglich machen. Mehr noch : die bislang negativen Gedanken, Emotionen und Prägungen können sich ganz auflösen, bis hin dazu, dass man sich ihrer nicht mehr erinnert.

Eine dieser Selbsthilfe-Methoden vermittle ich in einer Sitzung in meiner Praxis , sodass man leicht und sicher lernen kann, sich ihrer in Zukunft immer dann zu bedienen, wenn man wieder einmal einen der „Störenfriede“ im Kopf entlarvt. So lösen sich immer mehr „Gewitterwolken“ auf und lassen die Sonne im Kopf und im Leben mehr und mehr scheinen.

 

Was du heute denkst,

dir vorstellst und fühlst,

kannst du morgen schon sein

- unbekannt-