Atementspannung

 

 

  

Im Zustand des Schweigens

findet die Seele ihren Weg

in einem klaren Licht

und alles Trügerische und

alle Täuschungen

lösen sich auf

in kristallene Klarheit.

Die Seele braucht Ruhe

um zu ihrer vollen Größe zu gelangen.

-Mahatma Gandhi-

 

 

Unser körperlich-geistig-seelisches Wohlbefinden steht in engem Zusammenhang mit unserem Atem. Die Atmung ist unser wichtigstes und zugleich auch natürlichstes Instrument, um innere Anspannung abzubauen und körperlich, geistig und seelisch ruhiger und gelassener zu werden.

Unter Stress und Anspannung verflacht die Atmung, fließt unregelmäßig und transportiert entsprechend weniger Sauerstoff in die Zellen. Fühlen wir uns wohl, fließt der Atem tief und entspannt, es kann genügend Sauerstoff in die Zellen gelangen und das gesamte System stabilisiert sich, was zur Folge hat, dass sich innere Entspannung ausbreitet. Demzufolge ist es in Stresssituationen hilfreich, die Achtsamkeit auf das Strömen und Fließen der Ein-und Ausatmung zu lenken, zu beobachten, wie sich der Atem normalisiert und sich bewusst zu machen, dass dies vollkommen selbstständig und zuverlässig geschieht.

Die Bereitschaft, geschehen zu lassen, und anzunehmen, in welcher Situation man sich gerade befindet, d.h. nicht gegenzusteuern sondern loszulassen und aus sich herausfließen zu lassen, was Anspannung verursacht, und im Gegenzug dazu, in sich hineinzunemen, was einem gut tut, ist eine wichtige Grundlage für innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Der Atem bietet dazu das perfekte Instrument, das man nur zu gebrauchen lernen muss.

Bewusstes Atmen kann den Kreislauf aktivieren , lässt Kraft und Energie schöpfen, und kann die gute Laune steigern. Tiefes , harmonischen Atmen kann Schmerzen lindern oder sogar beseitigen, Ein-und Durchschlafprobleme beheben, Wut, Ängste und traurige Verstimmungen auflösen und  sich positiv auf das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude auswirken.

Alles, was wir brauchen, ist tief in uns verborgen und wartet darauf,

sich zu entfalten.

Wir müssen nichts tun, außer still zu werden,

und uns Zeit nehmen,

um nach dem zu suchen, was wir in uns tragen.

 

-Eileen Caddy, Findhorn, Schottland-