Metamorphische Methode (Metamorphose) nach Gaston Saint Pierre

 

 

Metamorphose ist die Bewegung hin

von dem der ich bin

zu dem, der ich sein kann

und im Potenzial schon bin.

 

-Gaston Saint Pierre-

Metamorphose bedeutet Wandlung, bzw. Umwandlung und wurde um 1930 von dem englischen Heiler und Therapeuten Robert St. John aus der traditionellen chinesischen Fußreflexzonen-Therapie heraus entwickelt.

Er entdeckte, dass sich in dem Teil unserer Füße, der mit der Wirbelsäule korrespondiert, ebenfalls eine Entsprechung zur pränatalen Zeit des Menschen findet. Er fand heraus, dass sich in den neun Monaten vor unserer Geburt Energiemuster in der Wirbelsäule bilden, die später großen Einfluss auf unsere Entwicklung haben.

In den 1960er Jahren wurde diese Methode von dem 1995 verstorbenen Naturheilkundler Gaston Saint-Pierre weiterentwickelt. Genau wie viele seiner zeitgenössischen, traditionell chinesisch arbeitenden Akupunkteure, sah er in der vorgeburtlichen Zeit nicht etwas Vergangenes, Abgeschlossenes, sondern einen wesentlichen, prägenden Bestandteil unserer Gegenwart. Mittlerweile gibt es dazu zahlreiche wissenschaftliche Studien, die den prägenden Einfluss des vorgeburtlichen Lebens nachweislich bestätigen.

Die Ereignisse des vorgeburtlichen Lebens, das mit der ersten Zellteilung beginnt, sind immer noch im energetischen Gedächtnis unserer Wirbelsäule, die unser zentrales Nervensystem enthält, gespeichert und über die Wirbelsäulen-Reflexpunkte an unseren Füßen, Händen und Kopf beeinflussbar. Daraus folgt, dass wir Blockaden (energetische Staus), die aus einer von der Mutter als Stress erlebten Phase, in der Wirbelsäule des Ungeborenen entstanden sind, durch gezielte Behandlung der Wirbelsäulen-Reflexpunkte sanft positiv beeinflussen, bzw. lösen können.

Die Metamorphische Methode wirkt hier wie ein Katalysator und befähigt den Menschen dazu, behindernde Muster behutsam zu transformieren. So kann die Lebensenergie frei fließen und die angelegten positiven Potenziale können sich frei entwickeln.

Die Veränderungen durch die Metamorphische Methode können von bedeutenden Verbesserungen physicher, emotionaler und geistiger Gesundheit, bis hin zu Empfinden von mehr Energie und Zuversicht, dem Aufgeben alter Gewohnheiten oder dem Loslassen und Heilen alter Verwundungen reichen.

Die Metamorphose-Sitzung eignet sich für Kinder und Erwachsene als therapiebegleitende Maßnahme für Menschen mit folgenden Themen :

  • erlebtes Trauma während Schwangerschaft und/oder Geburt (z.B. Zukunftsängste der Mutter, Verlassenwerden vom Vater, Steiß/Beckenendlage, Saugglocken-oder Zangengeburt, Kaiserschnitt, künstliche Einleitung, Frühgeburt, Schocks durch Schreckensnachrichten oder Schicksalsschläge

  • Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, Defizite bei Kindern

  • Psychische Störungen (Depression, Essstörung, Süchte)

    Das Thema muss jedoch nicht unbedingt immer "fassbar“ sein. Eine Metamorphose-Sitzung ist für jeden Menschen geeignet, der

  • das Gefühl hat, etwas in seinem Leben nicht verarbeitet zu haben, oder dass etwas fehlt, oder man auf der Stelle tritt und etwas verändern möchte

  • einen neuen Weg einschlägt oder einschlagen will/muss, eben eine Wandlung ansteht

  • eine Veränderung vor sich stehen hat (z.B. Kindergarten, Schulwechsel, Umzug, Pubertät, Geburt, Trennung, Wechseljahre, Rente, Tod eines geliebten Menschen).

Während einer ca. 60 minütigen Metamorphose-Sitzung dürfen Sie zunächst ein entspannendes, warmes Fußbad mit Mineralerde genießen. Es fördert die Ausleitung von Schlacken und Säuren und stimmt Sie auf die dann folgende sanfte Massage der Wirbelsäulenreflexpunkte an Füßen, Händen und Kopf ein, die im Sitzen oder Liegen erfolgt. Ein natürliches, kaltgepresstes, parfümfreies Pflegeöl Ihrer Wahl (hier stehen Ihnen verschiedene Sorten zur Auswahl) lässt die Massage zu einem Genuss der besonderen Art werden, die von leiser Hintergrundmusik begleitet wird. Anschließend genießen Sie noch eine Zeit des Ruhens und Nachspürens, des wohligen Zustandes von innerer Einkehr und der fühlbaren Gelöstheit.

Eine schon ausgebrochene Krankheit zu heilen

ist, als würde man erst mit dem Graben eines Brunnens beginnen,

wenn man Durst bekommt.

- Chi Po, Hofarzt des "Gelben Kaisers" ca. 2000 v.Chr. -